Leistungsumfang SVU

 

Grundlagenermittlung

Als Grundlage für die Erstellung einer Stadt- bzw. Landschaftsbildverträglichkeitsuntersuchung wird zunächst die genaue Aufgabenstellung gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert. Termine werden mit allen Beteiligten koordiniert, Abhängigkeiten geklärt und Ziele vereinbart. Die erforderlichen Daten zur Erstellung eines relevanten 3D-Modells werden ermittelt und die Quellen definiert. Die zu untersuchenden Objekte werden modelliert und in das 3D-Modell integriert. Bei Bedarf werden die vorhandenen 3D-Daten durch eigene Messungen oder Laserscans vor Ort präzisiert oder ergänzt.


 

Auswahl der Sichtfelder

Für die Simulation werden Stadt- bzw. Landschaftsbild relevante Standorte mit Blickbeziehungen zu den zu untersuchenden Objekten ermittelt. Die Auswahl der Sichtachsen erfolgt aufgrund von Bewertungskriterien, wie beispielsweise Überlagerungen mit stadtbildprägenden Gebäuden, Stadteinfahrten und Verkehrsachsen, Aussichtspunkte und Freiräumen. Dazu werden zunächst alle möglichen Sichtbeziehungen mithilfe des 3D-Modells eruiert und dann relevante Sichtbeziehungen vor Ort fotografisch dokumentiert. Die Auswahl der zu simulierenden Sichtfelder erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber


 

Die Karte stellt gelb markiert die Bereiche dar, in denen aufgrund rein topographischer Lage Sichbeziehungen zum Unterbecken, bzw. zum Kraftwerksgebäude bestehen können. In weiten Teilen dieser Flächen ist aufgrund von Siedlungsbebauungen oder Wäldern keine Sichtbarkeit des Unterbeckens oder des Kraftwerksgebäudes möglich. Durch Ortsbegehungen wurden repräsentative Standorte für Sichtfelder ermittelt, in denen die Sichtbarkeit der zu untersuchenden Objekte gegeben ist. Die Karten zeigen die ausgewählten Standorte, welche für die Sichtfeldanalyse als geeignet erscheinen.

Die Karte stellt gelb markiert die Bereiche dar, in denen aufgrund rein topographischer Lage Sichbeziehungen

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Simulation

In die ausgewählten Sichtfelder werden die zu untersuchenden Objekte mittels Rendering und Fotomontage integriert. Die Objekte werden nach dem vorliegenden Planungsstand modelliert und in Abstimmung mit dem Auftraggeber detailliert und texturiert, um einem möglichst dem späteren realen Erscheinungsbild entsprechenden optischen Eindruck zu bekommen. Die Beleuchtungssituation wird in der Simulation der zum Zeitpunkt der Fotografie vorhandenen Licht- und Wettersituation angepasst. Die zu untersuchenden Objekte werden mittels Bildbearbeitung in die Fotos der Sichtfelder so integriert als wäre der bauliche Endzustand schon erreicht.


 


Das dreidimensionale Model der zu untersuchenden Objekte wird gerechnet, und anschließend in die Fotografie eingebunden. Mit dieser Methode kann der Eindruck erzeugt werden, als wäre das Objekt schon in der Realität vorhanden.


 

Auswertung

Zur Auswertung werden die zu untersuchenden Objekte mit topographischer Einordnung im Stadtrelief dargestellt. Die absolute Höhe der Objekte, der Standort in Relation zum gebauten Umfeld, zu Bau- und Grünstrukturen, sowie dem Stadtprofil werden erläutert. Die ausgewählten Standorte werden in einem Übersichtsplan dokumentiert und die Auswahl begründet. Die Bilder mit der integrierten Simulation werden in einer Dokumentation den Bildern den realen Sichtfeldern gegenüber gestellt. In der Gegenüberstellung werden die Auswirkungen auf die jeweiligen Sichtfelder analysiert, beschrieben und bewertet. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage definierter Kriterien, wie beispielsweise die Nah- und Fernwirkung, die Standortverträglichkeit und den Einfluss auf die gesamtstädtische Konzeption.


 

Die Bewertung

Die Ergebnisse der Auswertung werden aufgrund stadt- bzw. landschaftsplanerischer Gesichtspunkte bewertet. Aufgrund der zusammenfassenden Bewertung wird eine Empfehlung zur Beurteilung der Auswirkung der zu untersuchenden Objekte auf den Stadt- bzw. Landschaftsraum gegeben.